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Schilder

Firmenschild: welches Material für welchen Einsatz

Für den Außenbereich ist Aludibond in den meisten Fällen die vernünftigste Wahl: formstabil, witterungsbeständig, leicht und im Direktdruck gut zu bedrucken. Acrylglas und Edelstahl wirken hochwertiger, Forex gehört nach innen.

Von Deniz Dikme, Inhaber DQuadrat Werbetechnik Göppingen · Stand 22. Juli 2026 · Lesezeit 5 Minuten

Die Materialien im Überblick

Aludibond, Aluminium-Verbundplatte

Zwei dünne Aluminiumdeckschichten mit einem Kunststoffkern dazwischen. Diese Bauweise macht die Platte extrem formstabil bei geringem Gewicht. Sie rostet nicht, verzieht sich nicht und lässt sich im UV-Direktdruck bedrucken. Für Firmenschilder, Praxisschilder und Fassadenschilder im Außenbereich das Standardmaterial.

Acrylglas, oft als Plexiglas bezeichnet

Transparent oder eingefärbt, mit Abstandshaltern von der Wand montiert entsteht ein schwebender Eindruck mit Schattenfuge. Sehr hochwertige Optik, beliebt bei Kanzleien, Praxen und Empfangsbereichen. Empfindlicher gegen Kratzer als Metall und im Außenbereich anfälliger für Verschmutzung an den Kanten.

Edelstahl

Gebürstet oder poliert, meist mit gravierter oder lasergeschnittener Schrift. Sehr langlebig und repräsentativ, entsprechend höher im Preis und deutlich schwerer. Klassisch für Kanzleien, Notariate und repräsentative Eingänge.

Forex, PVC-Hartschaum

Leicht, günstig, gut zu bearbeiten. Bei Sonneneinstrahlung neigt das Material aber zum Verziehen und wird spröde. Deshalb gehört es nach innen oder in temporäre Anwendungen, nicht dauerhaft an eine Südfassade.

Vergleich

MaterialAußenOptikGewichtKosten
Aludibondsehr gutsachlich, sauberleichtmittel
Acrylglasguthochwertig, schwebendmittelmittel bis hoch
Edelstahlsehr gutrepräsentativschwerhoch
Forexeingeschränkteinfachsehr leichtniedrig
Alu-Massivblechsehr gutschlichtmittelmittel

Beschriftungsverfahren

Praxisschilder: Besonderheiten

Für Arzt-, Zahnarzt- und Heilberufsschilder gelten berufsrechtliche Vorgaben der jeweiligen Landeskammer, etwa zu zulässigen Bezeichnungen, Zusatzqualifikationen und teils zur Größe. Diese Regeln unterscheiden sich zwischen Bundesländern und Berufsgruppen. Klären Sie die zulässigen Angaben vor der Produktion mit Ihrer Kammer ab, wir setzen dann um, was freigegeben ist.

Montage

Der Untergrund bestimmt die Befestigung Auf einem Wärmedämmverbundsystem darf nicht einfach gedübelt werden, dort braucht es spezielle Dämmstoffdübel oder Montagezylinder. Bei Klinker wird in den Stein gesetzt, nicht in die Fuge. Bei Denkmalschutz gelten oft eigene Auflagen.

Häufige Fragen

Welches Material für ein Firmenschild draußen?
In den meisten Fällen Aludibond. Es hält Witterung stand, verzieht sich nicht, ist leicht und lässt sich vollfarbig bedrucken. Soll es besonders repräsentativ wirken, kommen Acrylglas mit Abstandshaltern oder Edelstahl infrage.
Wie lange hält ein bedrucktes Schild?
Bei UV-beständigem Direktdruck und Aludibond als Träger viele Jahre. Intensive Farben an Südfassaden verblassen schneller als dunkle oder neutrale Töne. Ein zusätzlicher Laminatschutz verlängert die Standzeit.
Kann ich ein Schild später ändern?
Bei Plotterfolie lassen sich einzelne Elemente wie eine Telefonnummer tauschen. Bei Direktdruck ist das gesamte Schild bedruckt, dort wäre eine Neuproduktion nötig. Wenn Sie häufige Änderungen erwarten, planen wir wechselbare Elemente von Anfang an ein.
Braucht ein Firmenschild eine Genehmigung?
Kleine Schilder am Eingang sind meist unproblematisch. Ab einer bestimmten Größe oder bei beleuchteter Ausführung kann eine Genehmigung nötig sein, ebenso bei Denkmalschutz oder Gestaltungssatzung. Fragen Sie im Zweifel bei der Gemeinde nach.

Firmenschild geplant?

Sagen Sie uns, wo es hängen soll und welcher Untergrund vorliegt. Wir schlagen Material und Befestigung vor.